Die Alpenfaltung

Vor ca. 140 Millionen Jahren wurden die Sedimente des Urgebirges im Urmeer abgelagert. In der Zeit zwischen 100 und 5 Millionen Jahren wurden zuerst der Sockel des Urgebirges und die Ablagerungen im Urmeer gefaltet. Wie beim Schneepflug wurden die Gesteinsschichten auf- und übereinander geschoben. Im Süden wurden die Alpen am höchsten aufgetürmt.

Die werdenden Alpen wurden ebenfalls abgetragen. Die Flüsse transportierten das Material ins Molassemeer oder zu Schuttkegeln. Diese Schichten wurden ebenfalls mitgefaltet oder aufgeschoben. Von der Beichlen bis zum Bockshorn, Napf und Mittelland stossen wir auf die Molasseschichten.


Zentralmassiv:

Es besteht im Kern aus Granit und Gneis.

 

Helvetikum:

Nördliche Kalkalpen, besteht aus verschiedenen, übereinander geschobenen Meeresschichten.

 

Molasse-Becken:

Die Schichten der Subalpinen Molasse sind verkippt, geschuppt oder zum Teil gefaltet.